Prof. Dr. Nina Möntmann
Institute of Art and Art Theory
Room: 0.317
Gronewaldstr. 2
50931 Köln
Phone: +49 221-470-4706
E-Mail: nmoentma(at)uni-koeln(dot)de
Short Biography
2018 - present
Professor of Art Theory, University of Cologne
2007-2017
Professor of Art Theory and the History of Ideas, Royal Institute of Art, Stockholm
2003 - 2006
NIFCA (Nordic Institute for Contemporary Art), Helsinki: Curator
Selected Curatorial Projects
2023 Naeem Mohaiemen: Langer Tag, Temporary Gallery, Cologne and Kölnischer Kunstverein, as part of the curatorial project The Entire Story Starts Where of the Research Training Group (RTG) “connecting – excluding: Cultural Dynamics Beyond Globalized Networks”, in collaboration with Academy of World Cultures, Cologne.
2016 Fluidity. The Dematerialization of Society and its Art Object, Kunstverein in Hamburg
2009 The Jerusalem Show: Jerusalem Syndrome
2008 The Power Plant, Toronto, If we can’t get it together. Artists rethinking the (mal)function of Communities
2008 Manifesta: curatorial advisor
2007 Pavilion of the Republic of Armenia at the 52nd Venice Biennale
2006 Parallel Economies in India, Frankfurter Kunstverein
Research Interests
- Decolonizing Practices and Sensibilities of Art Institutions
- Models of social and political reorganization in artistic, curatorial and instituting practices
- Esthetic and economic perspectives of art institutions in the context of global change
- Participatory art forms
- South-South relations
- Cultural Networks in the Global Souths
Forschungsprojekte
Graduiertenkolleg 2661 „anschließen-ausschließen“
Graduiertenkolleg 2661 „anschließen-ausschließen“
Das transdisziplinäre Graduiertenkolleg untersucht Praktiken des Anschließens und Ausschließens. In globalisierten Netzwerken gilt Anschlussfähigkeit als wesentliche Voraussetzung von Teilhabe. Das Kolleg interessiert sich für die ‚andere Seite‘ von Anschlussprogrammen in den Netzwerken von Medien, Gesellschaft, Wirtschaft, Politik, Recht, Wissenschaft, Kunst und Kultur und fragt nach den Ausschlüssen, die mit den in globalisierten Netzwerken gängigen Praktiken des Anschließens einhergehen. Im Mittelpunkt der Untersuchungen stehen Praktiken lokaler Partikularisierung, die sich über das Ideal einer globalen Standardisierung und Vernetzung hinaus nachweisen lassen und somit jenseits landläufiger national-kultureller Grenzmarkierungen und a priori definierter historischer Perioden entstehen, welche für unterschiedliche Konzepte der Moderne maßgeblich sind.
Dazu bringt das GRK die Disziplinen der Kunst-, Medien- und Kulturwissenschaften zusammen mit der Philologie, Ethnologie, den kulturvergleichenden Fächern und der künstlerischen und gestalterischen Praxis. Es versammelt Expertisen für europäische, ost- und südostasiatische, nord- und südamerikanische sowie subsaharisch afrikanische und arabische Beobachtungsräume der letzten zwei Jahrhunderte. Mit der Analyse divergierender Kulturkonzepte und begrifflicher Konstruktionen hinsichtlich der lokalen Praktiken des (sich) Anschließens und des (sich) Ausschließens wird eine neue transdisziplinäre Methodik zur Betrachtung des Wechselverhältnisses von Beteiligung und Dissidenz erprobt. Diese ist auf ein prozessuales Handeln und auf Dialogizität ausgelegt. Im Vergleich von historischen Wandlungsprozessen und unterschiedlichen globalen, regionalen und lokalen Räumen führt das zu Fragen der Macht, der Teilhabe, der Selbst- und Fremdbestimmung sowie der fragmentarischen Wahrnehmung und symbolischen Narrativierung von Welt.
Support: DFG
Cooperation Partners: Kunsthochschule für Medien Köln, Technischen Hochschule Köln
Project management: Prof. Dr. Sandra Kurfürst, Prof. Dr. Martin Zillinger, et. al.
Website: www.anschliessenausschliessen.de
Duration: October 2021 to March 2026.