PD Dr. Michaela Haug
Institut für Ethnologie
E-mail: michaela.haug(at)ethno.uni-freiburg(dot)de
Forschungsschwerpunkte
Social, economic, political and environmental transformations; Rural change; Social inequality; Gender; Land rights; Land use & Resource Management; Environmental Anthropology; Political Ecology
Kurzbiografie
Scientific Assistant, Institute for Cultural an Social Anthropology, University of Cologne 2009
PhD Social and Cultural Anthropology, Albert-Ludwigs University, Freiburg 2003 - 2006
Scientific Assistant, Institute for Cultural and Social Anthropology, Albert-Ludwigs University, Freiburg within the interdisciplinary research project "Making Local Government more Responsive to the Poor: Developing Indicators and Tools to Support Sustainable Livelihood und Decentralisation" which was carried out by CIFOR (Center for International Forestry Research) in collaboration with the University of Freiburg 2003
Master Artium (M.A.) in Cultural and Social Anthropology, Indonesian Philology and History of Arts, University of Cologne 1999 - 2000
University Gadjah Mada, Yogyakarta, Indonesia
Aktuelle Forschungsprojekte
Future-Making, Environmental Change and Socio-economic Transformations in East Kalimantan, Indonesia
Die Entwaldung tropischer Regenwälder ist Teil der immer bedrohlicher werdenden globalen ökologischen Krise. Große Regenwaldgebiete Indonesiens werden im Namen von Entwicklung und Umweltschutz auf neue Art und Weise genutzt, neuen Regierungsformen unterstellt und in neue Produktionsregime inkorporiert – basierend auf unterschiedlichen und teilweise kontroversen Vorstellungen von der Zukunft. Am Beispiel der Provinz Ost-Kalimantan untersucht das Projekt, welche Zukunftsvorstellungen von unterschiedlichen Akteur*innen produziert werden, wie unterschiedliche Zukunftsvorstellungen zum Ausdruck gebracht und in die Praxis umgesetzt werden.
Support:
DFG
Duration:
2019-2022
Projekthomepage:
Vergangene Forschungsprojekte
Gender, (In-)Equality and Economic Change
Das Forschungsprojekt untersucht die genderspezifischen Auswirkungen von rezenten wirtschaftlichen Wandelprozessen und Umweltveränderungen auf das Geschlechterverhältnis der Dayak Benuaq. Dazu werden die gegenwärtigen Geschlechterverhältnisse der Dayak Benuaq systematisch auf drei Ebenen erfasst: der ideellen Ebene, der normativen Ebene und der Ebene der sozialen Alltagspraxis. Darüber hinaus wird untersucht, wie das Geschlecht bei der Herausbildung neuer Ungleichheiten mit anderen Faktoren wie zum Beispiel „Klasse“, Bildung, ethnischer Identität und Alter verwoben ist. Ebenso wird untersucht, wie durch die die zunehmende Integration der Dayak Benuaq in neue Wirtschaftssysteme Geschlechteridentitäten, Geschlechterrollen und Geschlechterverhältnisse kontextabhängig und situativ unterschiedlich ausgehandelt werden.
Support:
Fritz Thyssen Stiftung
Duration:
2016-2019