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Short Biography

Since 2024
Fellow of the Martin-Buber Society of Fellows at the Hebrew University of Jerusalem, Israel

2020-2024
Post-Doc at the Portuguese-Brazilian Institute, University of Cologne, Germany

2015-2020
PhD at Vienna University, Austria

2014-2019
Research Assistant at RWTH Aachen University, Germany

2012-2013
Teaching Assistant for German classes at the Casa de Cultura Alemã, Universidade Federal do Ceará, Fortaleza, Brazil

2005-2011
„Magister“-degree (M.A.) in Romance Studies (special focus on Italy and Brazil), German as a Foreign Language and English Linguistics at Friedrich-Schiller-Universität Jena, Germany

Interessensgebiete
  • Brazilian and Luso-African Studies
  • trans*, enby and queer authorship
  • Brazilian and Luso-African comics
  • Luso-Italian relations in literature

Aktuelle Forschungsprojekte

Comics aus den portugiesischsprachigen Ländern Afrikas (book project)

Comicproduktionen aus den sechs portugiesischsprachigen Ländern Afrikas werden in der internationalen Comicforschung bislang kaum wahrgenommen. Dabei lassen sich spätestens seit der Zeit der Unabhängigkeit in den 1970er Jahren zahlreiche Publikationen ausmachen, die maßgeblich das kollektive Bewusstsein geprägt haben und nach wie vor prägen.

Das Buch zeichnet die wichtigsten Entwicklungsschritte in den jeweiligen Ländern nach, stellt die zentralen Werke/Protagonist*innen kurz vor und diskutiert die Rolle der lokalen Comicproduktionen bei nation building Prozessen und Aufklärungskampagnen. Kapitel 1: Die Anfänge des lusoafrikanischen Comics zur Zeit der Befreiungskriege, Kapitel 2: Die Entwicklung des angolanischen Comics, Kapitel 3: Sergio Zimba und Comics aus Mosambik, Kapitel 4: Die Brüder Júlio in Guinea-Bissau, Kapitel 5: Ein regimekritischer Comic aus Äquatorialguinea, Kapitel 6: Ein Blick in die Zukunft, Kapitel 7: Und was ist mit Cabo Verde und São Tomé/Príncipe?

Den Körper schreiben: trans* Narrative aus Brasilien und Argentinien (book project)

Das geplante Buch setzt sich mit literarischen Produktionen von trans* Personen aus Brasilien und Argentinien auseinander. Dabei geht es in erster Linie darum, wie diese Personen über sich selbst und ihren Körper schreiben und ob die Terminologien der Literaturwissenschaft und der Gender Studies US-amerikanischer und europäischer Prägung geeignet sind, diese spezifisch lateinamerikanischen Lebenswelten und Ausdrucksformen zu erfassen. Der eigene Körper wird in den Texten oftmals zum Ausgangspunkt für Erinnerungen, Berichte, Erzählungen und theoretische Reflexionen, weshalb die Frage des Schreibens einerseits die Begriffe umfasst, die zur Beschreibung der eigenen Körperlichkeit verwendet werden, andererseits aber auch die Textsorten, die gewählt werden, um das körperliche Empfinden zum Ausdruck zu bringen.

Das erste Kapitel („Vor dem Ich“) widmet sich frühen Textzeugnissen (z.B. Krankenberichte) sowie dem Schreiben über trans* Personen. Im zweiten Kapitel („Das Ich“) werden Texte analysiert, in denen ein starkes Ich die Stimme erhebt und sich selbst zum Ausdruck bringt. Hier ist die Frage der Textsorte relevant, da eine Entwicklung von zeugnishaften Dokumenten, über autobiographische und autofiktionale Texte bis hin zu experimentelleren Formen wie Autotheorie und anarchistischem Schreiben ausgemacht werden kann. Schließlich soll im dritten Kapitel („Nach dem Ich“) diskutiert werden, inwiefern aktuelle Texte an eine posthumanistische Agenda anknüpfen, indem sie Alternativen anbieten zum Binarismus, Anthropozentrismus und Individualismus humanistischer Prägung.

Recent Publications

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