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Blogreihe „Debating Anthropology – Streitbare Ethnologie“


Die Blogreihe „Debating Anthropology – Streitbare Ethnologie“ hat sich zum Ziel gesetzt, aktuelle Themen rund um die ethnologischen Wissenschaften aufzugreifen, diese durch einen weiten Kreis von Beiträger*innen in ihrer Kontroversität zu diskutieren und dabei nach der öffentlichen Rolle und gesellschaftlichen Relevanz ethnologischen Wissens zu fragen. 

Bisher sind drei Blogs erschienen. Der erste – „Kulturrelativismus und Aufklärung“ – entstand im Dezember 2016 in Reaktion auf einen Artikel in der Süddeutschen Zeitung, welcher der Ethnologie eine mangelnde Distanz zu ihrem Gegenstand und eine Rechtfertigung menschenverachtender Praktiken unterstellte. 

Dieser Blog wurde im Oktober 2017 abgelöst durch einen zweiten und bis heute laufenden Blog, der sich unter dem Titel „Wie weiter mit Humboldts Erbe?“ mit dem gegenteiligen Vorwurf des Kolonialismus auseinandersetzt und aus Anlass der aktuellen Diskussionen um die Gestaltung des Humboldt Forums darüber hinausgehend nach einem zeitgemäßen Umgang mit ethnographischen Sammlungen fragt.

Den Anlass für den dritten, seit April 2018 laufenden Blog gab die Kontroverse um die jüngste Umbenennung der „Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde" in „Deutsche Gesellschaft für Sozial- und Kulturanthropologie“. Unter dem Titel „What’s in a name“ fragt der Blog, wofür diese Umbenennung steht, d.h. was sie über die Geschichte, Gegenwart und Zukunft dieser Disziplin aussagt. 

Gemeinsam herausgegeben wird die Blogreihe vom Global South Studies Center, Redaktion Siegen/Nordwest der Zeitschrift für Kulturwissenschaften , dem Sonderforschungsbereich Medien der Kooperation an der Universität Siegen und dem Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft (IFEK) der Universität Bremen.

Redaktion: Christoph Antweiler (Bonn), Michi Knecht (Bremen), Ehler Voss (Siegen/Mainz), Martin Zillinger (Köln)