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African Climate and Environment Center - Future African Savannas (AFAS)

 

AFAS ist eines der vier neuen vom DAAD-geförderten globalen Klima- und Umweltzentren (2021-2025). Das Global South Studies Center arbeitet eng mit AFAS zusammen.

Die Projektinitiative resultiert aus der Notwendigkeit heraus, wissenschaftlich fundierte Strategien zu entwickeln, die die empfindliche Umwelt der west- und ostafrikanischen Savannen gegen die kombinierte Bedrohung durch extensive und vielfältige Landnutzung und den rapiden Klimawandel erhalten und schützen sollen.

Das Zentrum wird Forschung, Wissenschaftskommunikation und Maßnahmen durchführen im Hinblick auf

  • eine sicherere Basis natürlicher Ressourcen, die eine weniger anfällige Grundlage für Lebensgrundlagen, Wirtschaftswachstum und Klimaresilienz schaffen kann,
  • verbesserte Investitionen in lokal akzeptierte naturbasierte Lösungen mit Möglichkeiten für inklusives Wirtschaftswachstum und
  • die Maximierung der positiven Beiträge anderer Sektoren zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der Biodiversität.

Das primäre Ziel des Zentrums ist es, gesellschaftliche Bedürfnisse und unternehmerische Möglichkeiten anzusprechen und sowohl die sozial-ökologische Resilienz als auch die Fähigkeiten der Menschen zu entwickeln. Es sollen Barrieren bei der Umsetzung innovativer Ansätze zur Anpassung an den Klimawandel und zum Schutz der Biodiversität überwunden werden sowie wissenschaftliche Ergebnisse erzielt werden, die für Politik und Praxis relevant und für den öffentlichen und privaten Sektor umsetzbar sind.

Zu den geplanten AFAS-Aktivitäten, die von Köln aus mitorganisiert und unterstützt werden, gehören:

  • die Entwicklung eines gemeinsamen virtuellen/hybriden Masterprogramms mit Sitz in Nairobi und Abidjan;
  • Forschung und Kapazitätsentwicklung;
  • Netzwerkaktivitäten zur Stärkung der Schnittstellen zwischen Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft;
  • Praktikumsprogramme in Kooperation mit staatlichen Einrichtungen, NROs, internationalen Organisationen und dem Privatsektor;
  • Austauschbesuche von und nach Deutschland für MSc- und MA-StudentInnen, PhD-StudentInnen und Post-Docs (wie z.B. die Teilnahme an der Europäischen Konferenz für Afrikastudien, die 2023 in Köln stattfindet);
  • öffentliche Vortragsreihen zum Thema naturbasierte Lösungen.