Grenzen überschreiten - Fluchtbewegungen zwischen Autonomie und Kontrolle

Date: 
Thursday, December 10, 2015

Grenzen überschreiten – Fluchtbewegungen zwischen Autonomie und Kontrolle

Podiumsdiskussion und Videodokumentation

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Ort:

Kino 813 in der BRÜCKE, Hahnenstr. 6, 50667 Köln
Beginn: 19:30

Veranstalter:

Global South Studies Center
Allerweltshaus Köln e.V.

Die Forderungen nach Kontrolle und Abschottung der europäischen (Außen-)Grenzen haben Hochkonjunktur: Die sogenannte Flüchtlingskrise wird in den letzten Monaten verstärkt als Zuwanderungs- und Integrationsproblem debattiert, Asylgesetze werden verschärft, Grenzzäune errichtet und Verhandlungen mit Drittstaaten geführt. Um wessen Krise es sich eigentlich handelt, gerät dabei zunehmend in den Hintergrund. Diese Veranstaltung möchte eine globale Perspektive auf die Fluchtrouten nach Europa eröffnen und eine Diskussion wagen, die eine auf Deutschland und Europa zentrierte Problemwahrnehmung überwindet. Sie legt das Augenmerk auf die eigentliche Krise der Geflüchteten, indem sie einen Bogen spannt von den Stationen ihrer Fluchtrouten und Grenzübertritte bis hin zur lokalen Aufnahmesituation in Köln, um eine erneuerte Debatte um Solidarität, Menschenrechte und politische Repräsentation herauszufordern.

Podium: Jabbar Alabdullah (Kölner Syrien-Hilfe)
Larissa Bender (Journalistin)
Stefanie Kron (Rosa Luxemburg Stiftung)
Trésor (Voix des Migrants)
Miriam Edding (Watch the Med-Alarmphone)
Claus-Ulrich Prölß (Kölner Flüchtlingsrat)

Moderation:
Sabine Damir-Geilsdorf (GSSC)