Dieter Haller

Dieter Haller ist Professor für Sozialanthropologie in der Sektion Sozialpsychologie und -anthropologie an der Ruhr-Universität Bochum. Seit Mitte der 1980er Jahre forscht er im Mittelmeerraum, in Texas und zur Fachgeschichte, insbesondere mit den Schwerpunkten Sufismus, Trance und Besessenheit, Mittelmeerraum, Kosmopolitismus, Sexualität und Gender, Korruption und Grenzregionen. Er hat zahlreiche Aufsätze und verschiedene Bücher zu diesen Themen veröffentlicht, unter anderem Gelebte Grenze Gibraltar. Transnationalismus, Lokalität und Identität in kulturanthropologischer Perspektive (Wiesbaden, 2000), DTV-Atlas Ethnologie (München, 2005/2010), Die Suche nach dem Fremden. Geschichte der Ethnologie in der Bundesrepublik 1945–1990 (Frankfurt/Main, 2012), sowie die Ethnographie Tanger - Der Hafen, die Geister, die Lust (Bielefeld 2016) . Im Sommer 2009 gründete er das Zentrum für Mittelmeerstudien an der RUB mit und ist dort Mitglied im Vorstand.