Regenwälder der Zukunft. Das Potential von indigenem Wissen für Wald- und Klimaschutz

Date: 
Freitag, November 3, 2017

Der scheinbar unaufhaltsam voranschreitende Verlust der tropischen Regenwälder ist eines der größten gegenwärtigen Umweltprobleme und eine große Herausforderung für den Klimaschutz. Berichte über den Regenwald zeigen vor allem Bilder von Zerstörung, verheerenden Waldbränden und der Umwandlung von riesigen Waldflächen in Monokulturen. In dieser Podiumsdiskussion diskutieren Expert_innen, ob es angesichts boomender Palmölindustrie, anhaltender Nachfrage nach tropischen Hölzern und gescheiterten Waldschutzmodellen noch eine Zukunft für den Regenwald gibt und wie diese aussehen könnte.

Ein thematischer Schwerpunkt der Diskussion liegt auf der Bedeutung von indigenem Wissen und indigenen Waldmanagement-Praktiken für Wiederaufforstung, Waldschutz und eine nachhaltige Nutzung und Bewirtschaftung der Regenwälder.

Organisation:

Michaela Haug (Institut für Ethnologie/GSSC)
Sabine Schielmann (Projektkoordinatorin „Indigene Völker und nachhaltige Entwicklung“ / INFOE - Institut für Ökologie und Aktions- Ethnologie e.V.)

Ort:

Universität zu Köln
Albertus-Magnus-Platz
50923 Köln
Dozentencafe

Podium:

Thomas Brose (Klima-Bündnis)
Johannes Schwegler (Fairventures Worldwide)
Andrea Höing (Universität Bonn)
Jennifer Rubis (Climate Frontlines Forum Coordinator bei der UNESCO – angefragt)